Während in Großbritannien der frühe Kauf einer eigenen Immobilie sehr verbreitet ist, sind wir Deutschen tatsächlich ein Volk der Mieter: Nur 43 Prozent der Haushalte in Deutschland sind Eigentum ihrer Bewohner.

Vor allem in den Städten zahlen die meisten Menschen Miete. In Berlin zum Beispiel liegt die Eigentümerquote bei knapp 16 Prozent. Nirgendwo in Deutschland leben mehr Mieter. Im Saarland hingegen liegt die Eigentümerquote bei 63 Prozent. Das liegt zum einen natürlich daran, dass in Städten wie Berlin mehr Studenten wohnen und mehr Singles. Beide sind unter den Eigentümern eher selten zu finden. Zum anderen ist Eigentum in ländlicheren Gegenden natürlich auch wesentlich günstiger.

Doch der Kauf einer Immobilie wäre für viele ebenfalls eine empfehlenswerte Option: Wem 70 Quadratmeter zum Leben reichen, der sollte sich überlegen, lieber zu kaufen. Denn fast überall ist das in längerer Hinsicht wirtschaftlicher, als Monat für Monat für eine vergleichbare Wohnung Miete zu zahlen. Außerdem lohnt sich Kaufen auch für die meisten Haushalte mit einem Nettoeinkommen ab 1200 Euro - natürlich abhängig davon, wo man wohnt. Dabei könnte sich jeder zweite dieser Haushalte könnte sich sogar ein eigenes Einfamilienhaus mit 100 Quadratmetern finanzieren.

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